|
Montag, 12.05.08 Maupiti nach Motu Topoa, Bora Bora 52 Meilen
Heute müssen wir an die Heimreise denken. Leider kam der Wind direkt von vorne und wir mussten bei grossem Wellengang aufkreuzen. Da der Kat keine grosse Höhe läuft, benützten wir für den 2. Teil der Strecke die Motoren, da sonst kein Ende absehbar gewesen wäre. Am Nachmittag kamen wir alle etwas müde in Bora Bora an, wo wir nochmals Rochen sehen wollten. Aber daraus wurde leider nichts, da heute keine Fütterung stattfand. Wahrscheinlich wissen die Viecher, wann Montag ist. Am Abend wollten Medea und ich noch zu Markus fahren, als er gerade mit Sandra im Dinghi daher brauste. Also lief der Motor wieder. Ist super. Wir haben noch den restlichen Törnverlauf besprochen und bei Alain Plantier 2 Touren für Donnerstag gebucht.
Dienstag 13.05.08 Motu Topoa, Bora Bora nach Insel Mahaea, Tahaa Meilen 45
Heute führte uns der Weg zurück nach Tahaa. Nach Benzin kaufen, sonstigem Einkaufen und Wasserbunker verliessen wir erst gegen 12:00 Bora Bora. Wir hatten einen schönen Wind, aber leider wieder von vorn. Kreuzen war angesagt. Die Wellen waren nicht mehr so wild wie am Vortag. Aber es wurde doch noch ein langer Tag bis wir endlichen vor dem Pass Papai standen. Eine grosse Regenwolke sorgte noch etwas für Aufregung. Mit dem letzten Tageslicht kamen wir bei der Haamene Bucht an, Markus hatte aber bei der Mahaea Insel geparkt, da es in der Bucht Mosquitos und Sandfliegen gab. Nach dem 3. Mal hielt unser Anker und wir wurden aus der Bordküche mit einem feinen Essen verwöhnt.
Mittwoch 14.5.2008 Insel Mahaea, Tahaa – Baie Hurepiti, Tahaa 11 Meilen
Medea und ich fuhren am Morgen mit dem Dinghi zum Hibiscus Restaurant um Ausschau nach Brot und Perlen zu halten. Beides gab es um diese Uhrzeit nicht mehr oder noch nicht. Nach dem Frühstück fuhren wir gegen den Uhrzeigersinn zur Tautau Insel wo das Hotel Le Tahaa zu finden ist. Der Korallengarten war herrlich und mit ein bisschen Brot wurde die Unterwasserwelt noch bunter. Susanna wollte eigentlich noch eine Zusatzwoche im Hotel verbringen. Damit wir der Sache etwas näher kamen, fuhren Rolf und ich mit dem Dinghi zur Rezeption und kamen mit einer Preisliste zurück. Susanna meinte nur es wäre ein Versuch wert gewesen. Bungalows sind ab EUR 900 + zu haben, natürlich ohne Frühstück und Transfer von Raiatea. Am Nachmittag setzten wir unsere Inselrundfahrt fort, da wir bei Alain Plantier in der Hurepiti Bucht die 2 Bojen reserviert. Obwohl die Bucht sehr windstill war, wurden wir vor Mücken verschont. Tavara lud uns zum Apèro ein und so liessen wir den Tag ausklingen.
Donnerstag 15.5.2008 Baie de Hurepiti, Tahaa nach Baie Apu, Tahaa 6 Meilen
Heute mussten wir wie üblich zeitig aus den Federn. Alain erwartete uns für die Inselrundfahrt. Da er nur 8 Personen pro Tour mitnimmt, leistete uns Reto von Markus‘ Crew Gesellschaft. Mit einem Mittel gegen Mücken wurden wir von Alain empfangen und wir tauchten unter seiner Führung in die Natur von Tahaa ein. Wir wissen jetzt wie Vanille produziert wird, und dass es keine blöde Biene auf dieser Welt gibt, welche die Bestäubung der Blüten vornimmt. Alles ist Handarbeit, so etwa wie künstliche Befruchtung. Über Stock und Stein fuhren wir auf einen Berg, von wo aus wir sowohl den südlichen und östlichen Teil von Tahaa einsehen konnten. Mit einer Fahrt um den Nordteil schlossen wir unsere halbtägliche Tour ab und dankten Alain Plantier für das Erlebte. Der Taravana Yacht Club war heute unser Tagesziel. Wir legten noch einen Zwischenhalt ein, um noch einmal ein letztes Mal zu schnorcheln, die Unterwasserwelt war aber nicht mehr so schön wie gestern. Da wir kein Fleisch mehr hatten, wurden Ferry und Rolf mit Dinghi ausgesetzt. Sie erhielten den Auftrag, die kleinen Siedlungen nach einem Einkaufsladen abzufahren. Aber leider ohne Erfolg. So freuten wir uns das Restaurant des Taravana Yacht Club. Aber leider war heute Wirtesonntag, kein Bier, kein Essen rein gar nichts. Ich fuhr mit Medea noch nach Volteare, aber auch dort gab es keinen Laden. Somit assen wir am Abend die Spaghetti an einer feinen Tomatensauce. Die für Markus reservierte Boje wurde nicht benützt. Wir konnten ihn aber nicht erreichen und gingen davon aus, dass er die Nacht in der Hurepiti Bucht verbracht hatte.
Freitag 16.5.2008 Baie Apu, Tahaa nach Marina Apoiiti, Raiatea 5 Meilen
Früh Aufstehen war das Motto so wie jeden Tag. Wir mussten um 10:00 das Boot abgegeben. Zuerst fuhren wir aber noch Richtung Uturoa, da wir Diesel auffüllen mussten. Auf dem Weg dorthin sahen wir Markus vorbeiziehen. Sie leben also noch. Um 09:45 meldeten wir uns bei Tahiti Yacht Charter zurück und wurden an eine Aussenboje verwiesen. 10.00 Uhr war der Treffpunkt an der Boje nicht der Zeitpunkt um das Boot zu verlassen. Nach einiger Zeit kamen die Leute von Tahiti Yachtcharter. Sie kontrollierten die Segel und das Unterwasserschiff. Unsere Riffberührung wurde nicht bemerkt oder als nicht erwähnenswert betrachtet. Die Leute von Tahiti Yachtcharter fuhren die Cats an den Steg, wo wir sehr schnell unser Gepäck von Bord bringen mussten, da die Putzequipe bereitstand und loslegen wollte. Wir duschten noch kurz und genossen einen letzten Poisson Cru. Ferry wollte noch eine Perlenkette für 8‘000 kaufen. Der Preis war dann leider bei 80‘000.00 und es wurde nichts aus dem Geschäft. Was doch eine Null so ausmachen kann. In 2 Gruppen wurden wir zum Flughafen gebracht und der kleine Flieger brachte uns wieder nach Papeete zurück. Hier verabschiedeten wir uns von der Tarava Crew, stellten unser Gepäck ein und fuhren mit einem Taxi ins Zentrum von Papeete, wo wir uns bei den Roulottes verköstigten. Um 01:30 verliessen wir das Paradies Richtung Los Angeles.
Es sollte sich schon ein Grund finden lassen, um den weiten Weg nochmals unter die Füsse zu nehmen. Wer weiss wann und wie.
Wir machten in Los Angeles einen Zwischenstopp von 2 Nächten und verbrachten die Zeit mit Venice Beach besuchen, Outlet durchsuchen, Apple Shop finden ohne Iphone, Harley Davidson Geschäfte finden nach langem Stau am Santa Monica Boulvard und selbstgebrauten Bier im Hotel Westin.
Am 20.05.2008 landeten wir glücklich wieder in Zürich und es bleiben die Erinnerungen |