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Sprachreise Malta – Für Strandliebhaber und Wissenshungrige

Dienstag, 15. November 2011 22:36

Als ich letztes Jahr im Spätsommer mein Diplom in der Tasche hatte und zum ersten Vorstellungsgespräch eingeladen wurde dachte ich, dass auf Grund meiner guten Vorbereitung nichts mehr schief gehen konnte. Das Gespräch verlief ganz nach Plan bis zu dem Moment als die Personalchefin anfing mich auf Englisch zu befragen. Natürlich konnte ich Englisch, aber eben nur das Schulenglisch aus der Oberstufe. Schnell wurde klar, dass meine Sprachkenntnisse bei langem nicht ausreichten um ein qualifiziertes und professionelles Gespräch zu führen. Den Job bekam ein anderer, jemand der das letzte Studienjahr in den USA verbracht hatte. Mir wurde klar: Wenn ich meine Chancen in der Arbeitswelt erhöhen wollte musste ich etwas unternehmen. Zeit für ein Auslandssemester hatte ich nichtmehr und die USA waren auf Grund meiner finanziellen Rahmenbedingungen keine wirkliche Option. Im Internet stieß ich schnell auf eine andere Möglichkeit: Sprachreisen nach England. Diese haben sich im Laufe der letzten Jahre zwar als sehr effektiv bewiesen, doch es wurde langsam Herbst und die Vorstellung von einem November auf der britischen Insel war nicht grade sehr verlockend als nächstes Reiseziel.

Ich hörte mich ein wenig um und mir wurde von mehreren Seiten berichtet, dass eine Sprachreisen nach Malta für mein Vorhaben ebenfalls sehr gut in Frage käme. Das war eine echte Alternative, denn das mediterrane Klima und gleichzeitig die geographische Nähe zu Deutschland machen aus Malta das perfekte Ziel für eine Sprachreise in Verbindung mit einem erholsamen Urlaub.

Der Inselstaat Malta besteht aus den drei Hauptinseln Gozo, Comino und Malta und mehreren kleinen unbewohnten Inseln. Der Grund warum hier die Möglichkeit besteht während einer Sprachreise Englisch zu lernen liegt darin, dass Malta bis zum 21. September 1964 eine britische Kolonie war. Dieser Umstand hat auf der Insel nicht nur den Linksverkehr eingeführt, sondern ist auch dafür verantwortlich, dass Englisch offizielle Verkehrssprache ist und überall gesprochen wird. Ideale Voraussetzungen also für eine Sprachreise. Zu klären blieb nur noch die Frage wo auf Malta meine Reise hingehen sollte. Ich habe mich für St. Julians entschieden, denn der Ort an Maltas Nordküste versprach sowohl Entspannung am Strand als auch Action in dem Vergnügungsviertel Paceville. Meine Erwartungen sollten nicht enttäuscht werden. Die Sprachschule war sehr modern eingerichtet und man fand alles was zu einem komfortablen Aufenthalt dazu gehörte. Der Sprachunterricht war qualitativ sehr hochwertig und man hat gemerkt, dass die Lehrer Spaß am Unterrichten haben und auf jeden Teilnehmer individuell eingingen.

Nach dem Lernen oder in den Pausen habe ich es mir auf der Dachterrasse gemütlich gemacht und hab das angenehme Klima genossen. Dadurch war es nicht besonders schwer meine Sprachkenntnisse aufzufrischen ohne mich sonderlich zu quälen. Hinzu kam, dass ich gezwungen war auch außerhalb des Schulgebäudes Englisch zu sprechen. Ich denke im Nachhinein war das ein sehr ausschlaggebender Punkt für mein heutiges Sprachniveau. Ich hab irgendwann garnichtmehr gemerkt, dass ich mich in Alltagssituationen problemlos auf einer Fremdsprache unterhalten konnte. Da ich in einer Gastfamilie wohnte konnte ich auch einen tieferen Einblick in das typische maltesische Leben werfen. Quasi ohne es zu bemerken verbesserte sich mein Englisch im einige Niveaustufen, sodass ich gut gewappnet und frisch gebräunt in das nächste Bewerbungsgespräch gehen kann.

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Englisch mal anders

Montag, 17. Januar 2011 19:36

Bei Sprachschulen in Verbindung mit Englisch denkt man zunächst an Sommersprachkurse in England, das Cambridge-Zertifikat oder aber an die USA. Wohl keiner käme auf die Idee, im Mittelmeer nach Englisch zu suchen. Aber genau das ist möglich! Auf Malta gibt es mehr als nur eine Englisch-Sprachschule.

Denn auf dem südeuropäischen Inselstaat ist neben Maltesisch auch Englisch Amtssprache. Wer also etwas für sein Englisch tun möchte, aber nicht im regnerischen London sitzen will oder kein Geld für einen Abstecher nach Amerika hat, der kann es sich am warmen Mittelmeer gemütlich machen. Die Insel hat viel zu bieten, neben über 300 Kirchen, findet man gleich drei Sehenswürdigkeiten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören: Die Hauptstadt Valletta, die Tempelanlage von gantija sowie der unterirdische Tempel, das Hypogäum von al-Saflieni. Auch kulinarisch gibt es viel zu entdecken. Eine Limonade, die auf der Insel mit speziellen Kräutern und Bitterorange hergestellt wird, sowie das maltesische Lagerbier. In der mediterranen Küche findet man nebenspeziellem Ziegenkäse, Goldmakrele und Kaninchen auch gefüllte Teigtaschen.
Eine weitere Besonderheit sind die Luzzus, bunt bemalte Fischerboote, die nicht nur als Touristenattraktion dienen, sondern von den Fischern tagtäglich verwendet werden.
Für einen Sprachaufenthalt im Sommer eignet sich die Mittelmeerinsel hervorragend, da es im Sommer zwar schön sonnig und trocken, aber nicht zu heiß ist, so dass man einiges in der Natur unternehmen kann. Auf der felsigen Insel findet man viele Höhlen, kleine Buchten und feine Sandstrände.
Wer sein Englisch also fördern, auf den Sommerurlaub aber nicht verzichten möchte, für den ist Malta genau richtig!

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Tempel aus dem 3800 v. Chr. auf Malta

Samstag, 22. August 2009 8:27

Wer auf einen Sommerurlaub Lust hat, sollte eine Sprachreisen Malta planen. Die Mittelmeerinsel bietet nicht nur Sonne, Party, Natur und Leute von der ganzen Welt, sondern auch Kultur, Geschichte und Events. Auf der kleinen Insel gibt es mehrere Festungen, einige von ihnen stammen sogar noch aus der römischen Zeit. Die meisten sind jedoch aus der Zeit der Ritterorden und dienten Europa als Puffer vor den Angriffen der Mauren. Die Festung St. Angelo auf der Spitze von dem Berg Bigu, wurde schon im 11. Jahrhundert mehrmals von den Normannen ausgebaut. Die Festung Fort St. Elmo, die auf der Sciberra-Halbinsel ist, diente zum Schutz des Hafens, jedoch wurde es von den Türken komplett zerstört. Sie wurde erst wieder restauriert mit dem Aufbau der Festungsstadt La Valletta. Malta hat eine sehr wechselvolle Geschichte, sie wurde schon in der Steinzeit besiedelt. Ein Zeugnis ist das Hypogäum von Hal-Saflieni, ein Tempel, der unterirdisch gebaut wurde. Es ist ein Neolithikum, aus 3800 und 2500 v. Chr. Der Irrgarten beherbergt Säle, Kammern und Gänge, mit Streben und Pfeilern, die aus dem Stein gehauen worden sind. Das Hypogäum von Hal-Saflieni wurde im Jahre 1902 entdeckt. In Europa ist dies die einzige Tempelanlage aus der Jungsteinzeit, eine der ältesten der Welt. Der Tempel wird seit 1980 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Die Tempelanlage war eine Zeit lang gesperrt, jetzt gibt es wieder eine Führung, jedoch mit maximal 10 Personen. Die Karten sind oft schon ausverkauft, darum steht ein Online-Vorverkauf zu Verfügung. Auf Gozo, eine kleinere Insel des Archipels, steht ein weiteres Hypogäum. Der Dom zu Mosta ist eine der größten kirchlichen Gebäude auf der Welt. Er hat einen Durchmesser von 52 Metern und einer Höhe von 60 Metern. Seine enorme Kuppel ist die drittgrösste in Europa, nach der von Petersdom in Rom und der von St. Pauls Cathedral in London. Wo der Dom jetzt steht, stand vorher eine kleine Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Besonders für in Kultur interessierte Leute ist Malta ein Paradies. Doch wer nicht so weit von Zuhause weg will, hat auch die Möglichkeit Sprachreisen England zu machen. Nur in England und in Schottland bieten wir 28 Sprachschulen an, unter Anderem Bath, Bristol Cambridge, Chester, Edinburgh, Hastings, Liverpool und sechs verschiedene Schulen in London, Manchester, Oxford, Torbay oder Jersey. Wer jedoch auf die andere Seite der Welt möchte, hat die Möglichkeit nach Australien, USA, Irland, Kanada, Neuseeland und so weiter.

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