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Kirchen in Griechenland

Donnerstag, 5. November 2009 20:20

Man findet sie in Griechenland überall, die kleinen und großen Kirchen und Kapellen.
Alle sind einem Heiligen oder der Mutter Gottes geweiht.
Auf den Inseln sind sie meist klein und strahlend weiß, mit halbrunden Dächern in rot oder blau und immer sind sie von einem oder mehreren Kreuzen geziert..
Sie stehen an Straßenrändern, an karstigen Berghängen, auch auf den Spitzen der Berge oder auf Halbinseln am Meer.
Von weitem erwecken sie den Eindruck von Bausteinen aus einem Kinderbaukasten.
Einige sind so klein und der Eingang an der Stirnseite ist so niedrig, dass man sich beim Eintreten tief bücken muss.
Trockene Blumensträuße liegen neben der einzigen Ikone, oft nur ein Druck, ausgeschnitten aus einer illustrierten Zeitung.
Es duftet nicht nach Weihrauch wie in den großen Kirchen, aber immer brennt ein „ewiges Licht“. Daneben steht eine Wein – oder Ouzoflasche mit Olivenöl zum Nachfüllen.
Eine winzige Insel der Stille und Kühle in flimmernder Hitze.
Auf der Kykladeninsel Mykonos soll es insgesamt 365 Kirchen und Kapellen geben. Die meisten gestiftet von aus Seenot erretteten Fischern und Seeleuten.
Aber diese Geschichte mit der Zahl 365 wird auch auf anderen Inseln erzählt.
Um viele dieser Kirchen und Kapellen ranken sich Legenden, die oft Jahrhunderte alt sind.
Aber nicht nur auf den Inseln, auch auf dem Festland finden sich viele Gotteshäuser in den mannigfaltigsten Formen, je nach Region und Alter.
Einige sind noch aus byzantinischer Zeit, zum Teil 1000 Jahre und älter.
Verblasste Fresken schauen auf den Besucher herab, die starre Haltung der dargestellten Figuren, meist Christus, die Erzengel und Heilige aus der Liturgie der orthodoxen Kirche, lassen ein sonderbares Gefühl der Unsicherheit, aber auch der Ehrfurcht aufkommen.
Hier ist der Weihrauchduft sehr intensiv und auch hier brennt immer irgendwo eine Öllampe.
Kerzen sind angezündet und verbreiten ein gedämpftes Licht, auch wenn draußen die grelle Sonne scheint.
Für wenige Cent kann der Besucher eine der dünnen, meist hellbraunen Kerzen anzünden und eine kurze Zeit in der Stille verharren.
In berühmten Kirchen, vor allem in Klöstern, in den Reiseführern oft als „sehr sehenswert“ bezeichnet, sind diese Momente der Stille allerdings schon selten geworden.
Aber auch neue Kirchen gibt es, in einem fast identischen Einheitsstil aus Beton hochgezogen und innen und außen sehr bunt bemalt. Sie stehen in einem krassen Gegensatz zu den eher unscheinbaren, aus Natursteinen mit dazwischen liegenden Ziegelfriesen errichteten alten byzantinischen Kirchen.
Sie haben keinen Stern im Reiseführer und es ist wenig „künstlerisch wertvoll“ an und in ihnen, aber der Stolz spricht aus den Bewohnern der Orte, wenn sie den Freunden oder auch den Fremden ihre neue „ecclesia“ zeigen.
Hier ist noch echte Frömmigkeit zu spüren, vor allem bei den älteren Menschen.
Man kann zwar Kirchen nicht wie Inseln „sammeln“, aber jede ist einzigartig und spricht den Betrachter anders an, vor allem dann, wenn aus dem Betrachter ein Besucher geworden ist.

Hier gibt es weitere Reiseartikel...

Reiseartikel und Reiseinformation aus Santorin

Thema: Griechenland | Kommentare (0) | Autor: admin

Reiseartikel und Reiseinformation aus Santorin

Sonntag, 6. Mai 2007 19:35

Reisetipp Santorin

Santorini ist vor allem von April bis Ende Oktober ein angenehmes Reiseziel. Auf Grund des gemäßigten, subtropischen Mittelmeerklimas gibt es teilweise sehr heiße Sommer. Daher wäre ab Mitte Mai bis Juni, auch von September bis Ende Oktober die beste Reisezeit. Bei weitem nicht so heiß, und trotzdem angenehme Wassertemperaturen.

Der Winter allerdings ist keine günstige Reisezeit. Die Regentage steigen ab September rapide an. Die meisten Regentage gibt es im Jänner, wobei auch immer wieder schwere Stürme die Insel heimsuchen.

Santorin besitzt einen internationalen Flughafen, und wird direkt angeflogen. Meist auch mit Zwischenlandung auf Mykonos. Ebenso gibt es die Möglichkeit Kreta anzufliegen, und mit einer Fähre nach Santorin zu übersetzen.

Einige außergewöhnliche Feriendomizile gibt es an der Steilküste Santorins. Direkt am Kraterrand, hoch über dem Meer gebaut sind diese nicht mit großen Hotels vergleichbar.

Typisch griechische Orte findet man fast nur mehr auf Santorin. Weiße Häuser und blaue Kirchenkuppeln entlang des bizarren, dunklen Kraterrandes. Sehenswerte Orte sind Fira (Hauptstadt), Oia und Firostefani. An der flach abfallenden Ostküste liegen die berühmten Badeorte Perissa und Kamari mit deren langen Lavastränden.

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Kirchen in Griechenland

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