Dresden: Das Florenz des Ostens entdecken

Dresden hat sich als Elbflorenz auch international einen Namen gemacht. Die zahlreichen Kulturgüter und Sehenswürdigkeiten der sächsischen Metropole erstrecken sich zu beiden Seiten der Elbe. Die unterschiedlichen Epochen des Kulturschatzes und das malerische Ambiente rufen Erinnerungen an das italienische Florenz wach. LCC-dd.de bietet hierzu auch Flüge an, wie beispielsweise nach und von Dresden.

Südlich der Elbe, die Altstadt

Auf der südlich gelegenen Elbseite befindet sich die Altstadt mit dem historischen Kern. Hier steht auch die 102 Meter hohe, wieder aufgebaute Frauenkirche. Der Barockbau wurde durch seine freitragende Kuppel aus Sandstein weltberühmt und stellt auch innerhalb des deutschen Barockstils eine Besonderheit dar. Als zeitgenössisches Bauwerk ist daher die Frauenkirche besonders bei den deutschen Protestanten auch heute noch von herausragender Bedeutung.

Der Zwinger bezeichnet namentlich ein durch Gräben durchzogenes Gelände. Der einstige Platz war schon damals berühmt für seine Festspiele. Die aus Sandstein im Stil des Spätbarocks erbauten Gebäude verhalfen dem Zwinger zu seinem weltweiten Ruhm. Die Semperoper gehört zu den schönsten Opernhäusern der Welt und ist im Stil der italienischen Hochrenaissance ausgeführt. Die Brühlsche Terrasse in Dresden bietet einen imposanten Ausblick über das großflächige Elbtal mit seinen geologisch charakteristischen Sandsteinformationen. Sehenswert ist auch das Residenzschloss, das einst als Sitz des Regenten von Sachsen gedient hat sowie die katholische Hofkirche, die als jüngster Barockbau Dresdens zählt. Aus Sandstein solide gebaut, zieren 78 Figuren aus dem gleichen Material das vollendete Bauwerk.

Inmitten von Zwinger, Semperoper und Schloss gelegen, befindet sich die Schinkelwache. Heutzutage findet hier in der Sophienstraße, im einstigen Wachhaus, der Vorverkauf für Eintrittskarten statt. Als Italienisches Dörfchen bezeichnet man heute sowohl das Gebäude als auch das Gelände, auf dem zur Bauzeit der Hofkirche ursprünglich die Bauhütten der Steinmetze standen. Das zwischen Theaterplatz und Elbe stehende Gebäude geht auf Hans Erlwein zurück und entstand zu Anfang des letzten Jahrhunderts.

Eine harmonische Vereinigung von unterschiedlichen Baustilen findet man im einstigen Land- und Steuerhaus der sächsischen Metropole. Heute ist in dem Gebäude das städtische Museum untergebracht. Die Kombination von klassizistischen Stilelementen mit denen des Rokoko und Spätbarock erzeugen hier eine ganzheitliche Einheit des Bauwerkes, die formvollendet ist.

Nördlich der Elbe, die Neustadt

Auf der Hauptstraße am Neumarkt befindet sich das Standbild Goldener Reiter, das August den Starken als römischen Feldherrn zu Pferde zeigt. Im Inneren der Neustadt erstreckt sich das Barockviertel mit seinen restaurierten Bürgerhäusern zu beiden Seiten der Königstraße. Erstaunlicherweise findet man auch einen Hauch von asiatischem Flair in Dresden, wie etwa beim Japanischen Palais als auch beim Schloss Pillnitz.
Im Ersteren imponiert lediglich das Dach des einstigen Ausstellungsgebäudes durch seine geschwungene Form. Dagegen ist das Schloss mit seinen Anlagen geprägt von ostasiatischen Stilelementen. Exotische Gewächse akzentuieren diesen Eindruck, gefolgt von den besonders gepflegten Parkanlagen.

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Datum: Samstag, 7. Dezember 2013 15:49
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