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Guatemala – ein kleines Paradies in Zentralamerika

Sonntag, 25. März 2012 18:55

Guatemala gehört für die Deutschen zu den eher exotischen Reisezielen, dabei hat das Land einiges zu bieten und wer die lange Reise auf sich nimmt, wird sicher nicht enttäuscht sein.
Guatemala liegt in Zentralamerika und grenzt im Norden und Westen an Mexiko, im Nordosten an Belize und im Südwesten an Honduras und El Salvador. Im Südwesten bildet der Pazifik eine natürliche Grenze.
Verschiedene Airlines fliegen Guatemala an, allerdings gibt es von Deutschland aus keine Direktflüge. Man kann über die USA nach Guatemala einreisen, allerdings muss man beim Umsteigen ein ziemliches Prozedere über sich ergehen lassen, bedingt durch die strikten Sicherheitsbestimmungen. Wer das umgehen möchte, kann auch von Madrid aus einen Direktflug nach Guatemala nehmen. Eine passende Unterkunft kann direkt über das Internet gebucht werden. Dabei findet man bei einer intensiven Recherche sehr preisgünstige Hotels. Mit einem Gutschein von booking.com erhält man beispielsweise zusätzlich einen Rabatt bei der Buchung.
Wo der Name Guatemala herkommt, ist nicht genau geklärt. Einige Wissenschafter nehmen an, dass es von „Goathemala“ abgeleitet wurde, was in der Sprache der Maya, die vor der Ankunft der Spanier Guatemala besiedelt hatten, Land der Bäume heißt.
Zwei Bergketten, die von Ost nach West verlaufen, teilen Guatemala in 3 Teile: das Hochland mit vielen Bergen, die Pazifikküste im Süden des Gebirges und die Region Petén im Norden des Gebirges. Alle größeren Städte und Siedlungen liegen im Hochland oder an der Pazifikküste. Die Region Petén im Norden ist fast unbesiedelt. Das Klima variiert sehr stark in den drei Regionen. In den Ebenen herrscht ein feucht heißes Tropenklima und im Gebirge ein trockenes Hochlandklima mit deutlich niedrigeren Temperaturen. Durch die plattentektonische Lage Guatemalas sind Erdbeben hier keine Seltenheit. Außerdem gibt es in dem Land zahlreiche Vulkane, der größte ist der Tajumulco mit einer Höhe von 4.220 Metern.
Guatemala Stadt, die Hauptstadt des Landes ist kein besonderer Besuchermagnet, obwohl es auch hier einige Sehenswürdigkeiten wie den “Torre del Reformador” gibt, der dem Eiffelturm in Paris sehr ähnlich ist. Besonders sehenswert ist jedoch die alte Hauptstadt Guatemalas, Antigua. Sie wurde 1543 gegründet und hat sich bis heute den alten Charme erhalten. Umgeben von drei Vulkanen (Agua, Fuego und Acatenango) hat Antigua eine besonders schöne Kulisse und zieht jeden leicht in seinen Bann. Allerdings waren die Vulkane wohl auch der Grund, warum die Stadt später den Hauptstadttitel verlor, denn durch drohende Vulkanausbrüche war die Sicherheit stets bedroht.
Der “Lago de Atitlán”, ein See im Hochland Guatemalas, malerisch umgeben von Vulkanen und Maya Siedlungen, ist der tiefste See Zentralamerikas und gehört mit Sicherheit zu den schönsten der Welt. Fast alle Exkursionen zum See beginnen in dem Ort Panajachel, einem kleinen Touristenzentrum mit Unterkünften aller Klassen. Von hier aus kann man nicht nur Touren zum Atitlán machen, sondern auch in viele andere Regionen des westlichen Hochgebirges reisen. Guatemala ist ein kleines Paradies, dass zum Glück bisher vom Massentourismus verschont geblieben ist. Deswegen eignet es sich vor allem für Reisende, die offen für Neues sind, sich den örtlichen Gegebenheiten anpassen können und auch eine Weile auf deutsches Essen verzichten können.

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