Beiträge vom Juli, 2010

Griechenland – Das Land der Mythen

Freitag, 2. Juli 2010 6:45

Seit vielen Jahren ist Griechenland immer wieder ein beliebtes Urlaubsziel, dass immer mehr in seinen Bann zieht, denn wer erst einmal da war, wird ganz sicher bald wiederkommen.
Die Landschaft, die einem Paradies gleicht, und das Meer bieten viel Erholung für den Körper und den Geist.
Auch die Menschen dort faszinieren die Touristen immer wieder, da sie schon nach kurzer Zeit zu Freunden werden.

Besonders die ungewöhnliche Vielfältigkeit des Landes findet man nicht oft.
Es gibt hochaufragende Berge und Gebirgsmassive wie zum Beispiel der Olymp, der höchste Berg des Landes.
Dann gibt es auf der anderen Seite des Landes ein verschlungenes Spitzenband, dass die Küsten des Festlandes säumen tut.

Es gibt tausende von Buchten, an vielen Orten findet man antike Paläste und so viel sehenswertes das man gar nicht alles aufzählen kann.
Angefangen bei der Vikos Schlucht, für die man etwa 7 Stunden benötigt, um sie zu durchwandern.
Für kulturbegeisterte unbedingt zu besichtigen, ist das Nationalmuseum in Athen, dort geht man durch 5000 Jahre griechische Geschichte.
Auch jedem bekannt ist Olympia, wo mehr als 1000 Jahre lang die Olympischen Spiele stattfanden.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, dieses wunderbare Land zu erkunden, und es ist auf jeden Fall einen Urlaub wert. Es bietet soviel Freizeitmöglichkeiten für jung und alt, so dass garantiert keine Langeweile aufkommen wird.

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Kenia Reisen – Campingsafari in Ostafrika

Freitag, 2. Juli 2010 6:44

Unsere Kenia Safari beginnt um 10.30 Uhr auf dem Flughafen in Nairobi. Wir werden bereits erwartet und fahren gleich weiter zu Sally und Mike, bei denen wir unsere Safari gebucht haben. Wir haben uns für die Luxusvariante entschieden, bei der die Gäste schon fertig aufgestellte Zelte vorfinden. Viel Zeit haben wir nicht, mit dem Flugzeug geht es um 14.45 Uhr weiter in Richtung Naivasha und dann nach Loldia Airstrip. Nach unserer Landung in Nairobi kommen wir auf dem Kurzflug das erste Mal ein wenig zur Ruhe. Bei dem Blick aus dem Flugzeug zeigt sich die atemberaubende Landschaft Kenias. Wir sehen Weizenfelder und überfliegen den riesigen Krater eines Vulkanes.

Um 16.00 Uhr kommen wir an und werden von Jack empfangen, der uns mit seinem Auto zu unserem Zelt bringt. Die Begrüßung ist freundlich, Jack sagt, dass er sich freut, uns zu sehen. Es wirkt nicht wie einstudiert, sondern sehr ehrlich. Von unserem Zelt aus haben wir einen traumhaften Blick auf den Mara-Fluss. Es hält uns nicht lange hier, auch wenn wir eigentlich ziemlich erschöpft sind. Wir ziehen unsere Safarikleidung an und wollen zum Game Drive. Schon nach kurzer Zeit begegnen wir den ersten Zebras, Topis und Weißbartgnus. Plötzlich stehen wir vor einem Safarifahrzeug und sehen, wie sich eine Löwin an die Gnus heranpirscht. Wir erstarren regelrecht und sind beeindruckt von der kraftvollen Löwin. Die überlegt es sich aber anders und legt sich wieder hin. Das Leben eines der Gnus ist damit auf wundersame Weise verlängert worden. Kurze Zeit später sehen wir gleich 8 Löwen faul im Gras liegen. Gern hätten wir sie fotografiert, aber das Licht reicht nicht aus und wir müssen zurück ins Camp, denn die Ranger haben die Anweisung, um 18.00 Uhr zurück zu sein.

Als wir an der Bar im Lager sitzen und etwas trinken, sehen wir nicht weit entfernt zwei Hippos grasen. Nach dem Essen um 20.00 Uhr fallen wir fast augenblicklich ins Bett.

Um 05.50 Uhr des nächsten Morgens werden wir geweckt, eine gute halbe Stunde später geht es los zum Game Drive. Wir haben das Glück, dass Jack mit uns allein unterwegs ist. Auf unserer Fahrt sehen wir unzählige Tiere. Einen seltenen Riedbock, große Herden von Gazellen und plötzlich Geier, die auf einem Baum sitzen. Wo Geier sind, ist etwas los, also sehen wir uns um und entdecken eine Tüpfelhyäne, die sich über die Knochen eines erlegten Gnus hermacht. Die Geier warten einen kurzen Moment und beteiligen sich an dem Festmahl.

Wir fahren weiter zum Mara-Fluss und werden Zeugen eines unglaublichen Schauspiels. Jack erzählt uns, dass er schon seit Tagen darauf wartet, dass die Gnus, die dort zu Hunderten stehen, den Fluss überqueren. Das Problem besteht darin, dass eines Tiere die Initiative ergreifen muss, sonst passiert nichts. Die Spannung, die unter den Gnus herrscht, ist regelrecht greifbar, wir hören, wir die Tiere immer lauter „muhen“, einige gehen zum Wasser, kehren aber dann wieder um. Dann geht es plötzlich los. Wir konnten nicht sehen, welches Tier den Mut aufgebracht hat, ins Wasser zu gehen, aber von einem Moment auf den anderen stürzen sich die Gnus ins Wasser. Das Ereignis lässt unseren Atem stocken, Jack ist in der Zwischenzeit zum Auto gegangen und berichtet über Funk anderen Rangern über das Schauspiel. Innerhalb kürzester Zeit sind 15 Autos angekommen, alle Besucher beobachten ehrfürchtig das Treiben der Gnus. Jack sagt, dass wir enormes Glück hatten, als Einzige den Beginn des Ganges durch das Wasser zu beobachten. Das dachten wir allerdings schon die ganze Zeit.

Vorbei ist das Erlebnis unserer Kenia Reise aber noch nicht. Einige Zebras entscheiden sich nun offenbar auch, das Wasser überqueren zu wollen und stiften dadurch unter den Gnus Verwirrung. Da nicht alle Zebras tatsächlich den Fluss überqueren und umdrehen, um wieder ans Ufer zu kommen, sind eine Menge der Gnus offenbar verunsichert, kehren ebenfalls um und laufen zurück zum Ufer, von dem aus sie gekommen waren. Nach ungefähr einer Stunde beruhigt sich die Situation, wenige Minuten später ist kein Tier mehr im Wasser zu sehen.

Als wir zum Camp zurückfahren, begegnen wir immer wieder Gnus, die sich einfach auf die Straße gelegt haben. Jack fährt sehr vorsichtig und nähert sich den Tieren auf wenige Meter. Sie sind aber kaum aus der Ruhe zu bringen und stehen nur widerwillig auf, um uns Platz zu machen.

Nach dem Mittagessen im Camp fahren wir wieder los, diesmal soll es zu einer Besichtigung ins Olonana-Camp gehen. Auf der Fahrt beginnt es heftig zu regnen, der Fahrer hat Probleme, die Spur zu halten, es wirkt, als fahre man auf Eis und Schnee, so rutschig ist es. Trotzdem kommen wir im Ologana-Camp an, der Fahrer wirkt allerdings sichtlich erschöpft. Es ist herrlich gelegen und wir sehen das steil abfallende Ufer des Mara-Flusses. Beth, die uns überall herum führt, zeigt uns auch die Zimmer, die gemütlich und einladend wirken. Selbst bei dem regnerischen Wetter ahnen wir, wie schön es sein muss, bei Sonne auf der Terrasse zu sitzen und auf den Fluss zu blicken. Vielleicht entscheiden wir uns bei unserem nächsten Kenia Urlaub für dieses Quartier.

Reiseveranstalter. ACCEPT-Reisen Aachen

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Ein BITTE in Landessprache öffnet Türen

Freitag, 2. Juli 2010 6:42

Als Reisender kann man seinen Urlaub natürlich in einer Ferienanlage verbringen. Das Personal der Clubanlage spricht Englisch und vielleicht sogar Deutsch. Die Touristen, denen man begegnet, sind vielleicht vor allem Deutsche. Kenntnisse in der Landessprache des Urlaubslandes sind in diesem Fall unnötig. Manch einem reicht so etwas allerdings nicht. Er möchte das Land kennen lernen, das er besucht, und möchte bestenfalls in Kontakt mit seinen Bewohnern treten. Vielleicht ist er auch als Individualtourist unterwegs und hat weder Hotel noch Verpflegung vorab gebucht. In solchen Fällen werden zumindest rudimentäre Kenntnisse der jeweiligen Landessprache sehr viel bedeutender.

Ein intensiver Sprachkurs in der Landessprache des Ziellands ist für längere Aufenthalte die beste Alternative. Bei kurzen Urlaubsreisen muss er nicht sein. Hier reicht oftmals eine Reihe von Sätzen und Wörtern aus, um eine minimale Verständigung zu ermöglichen. Bei Reisen abseits ausgetretener Touristenpfade hilft es einem etwa, Gewünschtes wie ein Hotelzimmer zu bekommen. Aber es ist nicht alleine der praktische Aspekt, der zählt. Wenn Sie einen Einheimischen in seiner Landessprache ansprechen, ist das zumeist ein positives und sympathisches Zeichen. Es steht dafür, dass Sie sich als Tourist auch für die Menschen des Landes und die Kultur, die sie pflegen, interessieren. Oftmals sind es solch kleine Gesten, die zählen.

Einfache Fragen

Generell gilt: Nehmen Sie vor allem Ja/nein – Fragen und Fragen, bei denen kurze Antworten erwartbar sind, in den kleinen Wortschatz für Ihre Reise auf. Und lernen Sie, was in der jeweiligen Sprache „ja“ und „nein“ heißt. Eine Frage ist sinnlos, wenn einen die Antwort komplett überfordert. Vielleicht würden Sie ja nur wenig verstehen, wenn ein Portier Ihnen auf die Frage, welches Zimmer er empfehlen würde, in der Landessprache ausführlich die Vorzüge der einzelnen Räume erklärt? Dann lassen Sie solche Fragen aus Ihrem Grundwortschatz weg. Stellen Sie stattdessen Fragen wie die oben genannte, ob ein Hotelzimmer frei ist oder — noch besser — sagen Sie klar, dass Sie ein Doppelzimmer (Einzelzimmer) wünschen. Andere wichtige Fragen könnten sein:

  • Um wie viel Uhr fährt der Bus?
  • Können Sie mir bitte ein Glas Weißwein (Rum, Tee, Mineralwasser…) bringen?
  • Können Sie mir den Weg zur Toilette zeigen?
  • Wie viel Uhr ist es?
  • Was kostet das?

Eine wichtige Aussage ist etwa „Bitte bringen Sie mich zu…“. So gewährleisten Sie, dass Sie einen Taxifahrer jederzeit auf höfliche Weise dazu bringen, Sie beispielsweise ins Hotel zurück zu fahren. Auch die Aufforderung „Ich hätte gerne X Tickets“ und Informationen zum Alter Ihrer Kinder sollten Sie in der jeweiligen Landessprache ausdrücken können. Denken Sie an Kinder-Ermäßigungen bei vielen Attraktionen und Museen.

Zahlen und Werte

Durch die Frage „Was kostet das?“ kommen wir an einen weiteren wichtigen Punkt: Zahlen sind wichtig. Die Uhrzeit wird in Zahlen ausgedrückt, Preise ebenso. Sie sollten daher die Wörter für Zahlen in der jeweiligen Sprache kennen. Das klingt nach viel Arbeit? Es ist weniger Arbeit, als es vielleicht zuerst den Anschein hat. In vielen Sprachen haben nur die Zahlen eins bis zwanzig eigene Wörter und dann die Zahlen der Zehnerschritte, also „100“, „1.000“, „10.000“… Wenn Sie die Wörter für diese Zahlen kennen, können Sie alle anderen konstruieren: die „132“ zum Beispiel oder die „1.573“. Wie weit Sie mit Ihren Zahlenkenntnisse gehen müssen, hängt unter anderem vom Wert der Landeswährung ab. In Italien vor dem Euro war es beispielsweise durchaus angebracht, auch das Wort für „Million“ zu kennen, weil der höchste italienische Lire-Schein den Wert „500.000“ besaß.

Der sprachliche Grundwortschatz der Höflichkeit

In den Grundwortschatz gehören in jedem Fall wichtige Floskeln der Höflichkeit wie etwa:

  • Guten Tag!
  • Guten Abend!
  • Hallo!
  • Vielen Dank!
  • Bitte…

Man möchte als Tourist ja nicht unbedingt als ungehobelter Klotz gelten.

Individuell wichtige Informationen

Manche Fragen und Begriffe sind nicht für alle Reisenden grundsätzlich wichtig, für den einzelnen aber schon. Falls Sie etwa Vegetarier sind, sollten Sie in der Landessprache nach fleischlosem Essen fragen können. Generell gilt (auch für Nicht-Vegetarier): Wenn Sie irgendwie beeinflussen möchten, was Sie in einem landestypischen Restaurant ohne deutsch- oder englischsprachige Kellner essen, sollten Begriffe aus der Welt des Kulinarischen zum Wortschatz gehören: etwa Wörter für Fleischsorten wie „Schwein“, „Rind“, Geflügel und für die wichtigsten Gemüsesorten des Landes, dazu Wörter oder Phrasen wie „scharf“ oder „nicht zu scharf“. Allergiker sollten Einheimischen in der jeweiligen Sprache kurz erklären können, an welcher Allergie sie leiden, um etwa um ein geeignetes Zimmer zu bitten. Und falls Sie begeisterter Tennisspieler, Golfer, Taucher… sind, lernen Sie eventuell passende Phrasen, um nach Tennis- oder Golfplätzen oder aber guten Tauchrevieren zu fragen.

Notizblock oder elektronische Hilfsmittel

Schreiben Sie die wichtigsten Phrasen und Wörter auf, die Sie während Ihrer Reise verwenden möchten. Bestenfalls lernen Sie, wie man sie ausspricht. Notfalls können Sie aber auch mit dem Geschriebenen agieren. Alternativ nutzen Sie heute moderne Handys oder vergleichbare mobile Geräte. Das iPhone hat etwa so manches App (Zusatzprogramm), das für einfache Übersetzungen ganz gut taugt.

Christian Arno ist der Gründer und Geschäftsführer des internationalen Übersetzungsunternehmens Lingo24, das auf vier Kontinenten tätig ist.

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