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Reisebericht Süditalien
Urlaubsbericht von Süditalien (Kampanien, Cilento)
Nachdem ich im Internet viele schöne Aufnahmen von dem Gebiet Cilento, welches sich in der Region Kampanien befindet gesehen habe entschlossen wir uns, dort einen Urlaub zu verbringen. Statt des üblichen Flugzeuges, wählten wir diesmal das Auto. Da die Strecke insgesamt 1.450 km beträgt, war eine Nächtigung nötig. Erfreulich war das hierfür gebuchte Hotel Citta dei Papi in Anagni, südlich von Rom gelegen. Ein hübscher Speisesaal, ein sehr liebenswürdiger Kellner, eine erfreuliche Qualität sowie Auswahl der Getränke und Speisen ließen uns schnell von der Fahrt erholen.
Am nächsten Tag erwarteten uns nur noch 350 km und wir erreichten bald unser Ziel. Bei der Auswahl der Urlaubshäuser hatte ich immer ein sehr gutes Händchen, was auch diesmal der Fall war. Das Haus entsprach der verheißungsvollen Beschreibung: „Wir haben das Paradies für sie gefunden“.
Viel Ruhe und ein großer Garten sind bei mir die Grundbedingungen. Zu den meisten Häusern mussten wir deshalb mindestens 15 Min. mit dem Auto zum Meer fahren, aber da wir uns ohnehin viel von der jeweiligen Gegend sehen wollten, war das kein Problem. So ruhig gelegen wie diesmal war es noch nie. Nach Fahrt auf einer 1,5km langen Waldstraße, welche zu dem 150 Hektar großen Grundstück gehörte, erreichten wir das Haus, welches sich auf einer Waldlichtung, in 230 Höhenmeter befand. Es war ein gemütliches Haus und in der Küche war alles vorhanden, wovon Urlauberherz träumt.
Ich genoss den Anfahrtsweg, mit teilweiser schöner Aussicht, alle 3 Wochen und bemerkte wie immer mehr Blumen und Sträucher entlang des Weges zu blühen begannen. Diese Fahrt wurde nie zur Routine, ebenso wenig wie der wunderschöne Teil einer Schlucht und die herrlichen Berge in unserer Umgebung, wo wir täglich fahren mussten. |
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Ein paar Schritte auf Fließen, und schon befand ich mich bei der Außenbrause mit Kalt- und Warmwasser. Die Sicht in den Waldabhang und dahinter auf dengegenüberliegenden Berg war so schön, dass ich davon süchtig werden könnte. Erst in der dritten Woche sah ich in der Nacht riesige Leuchtkäfer, welche durch das Gebüsch über die Wiese flogen. Am Himmel die leuchtende Sternenpracht und auf der Erde der Tanz der Leuchtkäfer. Eine Sondervorstellung extra für uns. :-)
Gefrühstückt haben wir immer auf der ostseitigen Terrasse, welche rasch von den ersten Sonnenstrahlen beleuchtet wurde. Außer Vogelgezwitscher und dem leisen, entfernten Läuten von Kuhglocken war herrliche Ruhe und der frische Duft von den Wiesenblumen, Sträuchern und Bäumen der für unsere Nasen eine Wohltat war, versüßte jedes Mal unseren Morgen. |
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Gestärkt erkundeten wir die Gegend.Der Cilento ist eine so schöne und unterschiedliche Gegend mit sehr viel Grün und der höchste Berg ist 1.900 m und somit kann man den Badeurlaub mit Wanderungen kombinieren. Bei einer Bootsfahrt führte uns ein Schiffer vorbei an den schroffen Felsen des großen Kaps von Palinuro zu den schönen Grotten. Eine davon hieß blaue Grotte, da sie in einem Teil durch einen Lichteinfall in einem faszinierenden, mystischen Blau erschien. Ich liebe Bootsfahrten an schönen Küsten.
Es gab viele lange Sandstrände, teilweise durch Pinienwald erreichbar und auch Kieselstrände, umrahmt von schönen Felsen, mit kleineren, etwas schatten spendenden Höhlen.
Ganz beeindruckend war auch das Schwimmen in einen Höhleneingang, wo sich die Felsen in verschiedenen Farben präsentierten. Eine Wohltat für die Sinne war der intensive Meeresduft, die sonnenbestrahlten Wellen, welche sich an den Felswänden zum Eingang spiegelten, danach der breite Eingang, der sich nach innen zu verengte und unter mir glasklares Wasser so dass ich glaubte, den Boden mit den Flossen erreichen zu können. Es war auch ein wunderschönes Gefühl, als ich an einem Tag gemeinsam mit einer Gruppe von ca. 10 Fischen (kleine Forellengröße) schwamm. |
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Auch wenn der Abschied nicht so leicht war, mussten wir irgendwann die Rückreise antreten. Diesmal übernachteten wir in der Nähe von Ferrara in dem Hotel Antico Casale, welches durchaus seine Reize hatte. Holzbalken im Zimmer und überall eine entzückende, antike Einrichtung.
Die Klimaanlage war zwar jüngeren Datums als das Mobiliar, aber bei 32° hoffnungslos überfordert. Ein gutes Restaurant mit Disco (gute Musikvideos) war gleich nebenan und erfreute uns mit schmackhaftem Essen. Wir saßen im Freien neben einem kleinen Teich mit Schwänen und Enten, welche hoffnungsfroh zu den Besuchern schwammen und auf Futter warteten.
Ferienhaus Italien buchen
Ein äußerst stimmungsvoller Abschied für diesen gelungenen Urlaub. |
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