Reisebericht Pyrenäen

 

Reisebericht Spanien Pyrenäen

Reisebericht Weitwanderung auf den Pyrenäen

Mit dem Zug fahre ich von Arles nach Figueres (Spanien) und übernachte in einem Hotel, da der Campingplatz weit außerhalb der Stadt liegt. Eine lebhafte Stadt, deren Sohn Salvator Dali ist. Es gibt ein Dali Museum, leider fahren heute am Samstag nur zwei Busse nach Albanya so bleibt mir keine Zeit um mir die Werke von Dali anzusehen.
Die Pyrenäen bezeichnen einen Gebirgszug der von Mittelmeer zum Atlantik verläuft und Spanien von Frankreich trennt.
Es gibt drei Weitwanderwege die durch die Pyrenäen vom Mittelmeer zum Atlantik (oder in umgekehrter Richtung) verlaufen.
Einer führt über die höchsten Gipfel der HRP, entlang der Grenze und erfordert alpine Kenntnisse, der GR 10 verläuft auf der französischen Seite entlang der Pyrenäen, weist einige Regentage auf und ist auch im Sommer etwas kühler. Der GR 11 verläuft auf der spanischen Seite entlang der Pyrenäen, den möchte ich laufen.

Einen Kartensatz der die einzelnen Etappen aufführt habe ich mir in Figueres gekauft. Es sind insgesamt 47 Etappen. In wieweit und ob genau so ich alles laufen werde weiß ich noch nicht.

1. Tag 26.07.2009
Genau zwei Monate nach meinem Start in Deutschland steige ich in den GR 11 in die Pyrenäen ein.
Übernachtet habe ich auf dem Campingplatz in Albanya, der GR 11 verläuft direkt daran vorbei.
Um 10:00 Uhr starte ich bei strahlend blauem Himmel und 26 Grad im Schatten. Ich decke mich mit Lebensmitteln und Toilettenpapier für zwei Tage ein, fülle meine Wasserflasche und trinke nochmals kräftig Wasser.

Leider ist die Wasserstelle Can Nou ganz ausgetrocknet. Ich vertraue aber darauf Wasser zu finden. So besteige ich meinen ersten Tausender in den Pyrenäen und mein Wasservorrat wird immer weniger. Bei der Wärme und dem Anstieg läuft mir der Schweiß literweise aus dem Poren. Als ich auf dem Coll de Bassegoda ankomme, sitzt da ein Pärchen aus Holland und hat es sich in ihrem Camingbus bequem gemacht. Da sie genug Wasser haben, geben sie mir etwas ab. Danke!
Ich laufe weiter wieder Abwärts und denke mir dass ich es bis zur nächsten Wasserstellen in Sant Anjol d`Aguja schaffen werde.
Zwei km davor finde ich ein herrliches Plätzchen um mein Zelt aufzuschlagen. Hier gibt es eine Feuerstelle und so wie es aussieht haben hier schon Andere übernachtet. Die Socken werden heute nicht gewaschen, denn ich habe nur noch drei Schluck Wasser, einen gibt es vor dem Einschlafen, den Anderen morgen früh nach dem Aufwachen und den Dritten nehme ich mit auf den Weg.

Reisebericht Pyrenäen Spanien
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2. Tag 27.07.2009

Wie gut dass ich hier oben übernachtet habe, denn der Abstieg war doch etwas kniffelig. Jedenfalls war ich gestern Abend zu müde dazu.Die Qulle in Sant Anjol d`Aguia hat auch Wasser. Einen Liter trinke ich sofort 1 ½ nehme ich mit auf den weiteren Weg. Sant Anjol d`Aguia ist ein schönes Plätzchen, zelten ist aber verboten. Hier treffe ich einige Ausflügler die eine Wanderung machen und picknicken.
Nach einer Pause gehe ich weiter den nächsten Berg besteigen. Der ist zwar nur 800m hoch, der Aufstieg hat es aber in sich. Tittsicher und schwindelfrei sollte man schon sein, aber die Aussicht ist klasse. Mein Wasser geht schon wieder zu neige und ich hoffe, dass die nächste Quelle nicht ausgetrocknet ist. Sie hat Wasser Gott sei dank, kurz darauf finde ich auch ein nettes Plätzchen fürs Zelt. Da ich Wasser habe, gibt es Käsenudeln zum Abendessen.

3. Tag 28.07.2009

Kurz nach meinem Start habe ich eine junge Frau aus Deutschland getroffen und wir wanderten den ganzen Tag gemeinsam bis nach Beget, da es in Beget keinen Laden zum Einkaufen gibt,
sind wir nach einem Salat weiter nach Can Planes gelaufen. Hier wohnt eine Schweizerin die Zimmer vermietet und auch essen anbietet. Wir konnten unser Zelt aufstellen und das essen haben wir selber gekocht.
4. Tag 29.07.2009

Bei Tagesanbruch sind wir los gelaufen bis nach Mollo.
Hier haben wir wieder Proviant eingekauft um auf den Coll de Llines (1800m) hinauf zu steigen. Kurz vor dem Gipfel habe ich dann mein Nachtlager an einem schönen Plätzchen, mit einem herrlichen Ausblick, errichtet. Meine Begleiterin ist weiter gelaufen, mal sehen ob wir uns wieder treffen. Da ich auf einer Hochweide bin, leisten mir die Kühe auf dem Nachbargrundstück Gesellschaft. Das Gebimmel ihrer Glocken wird mich morgen wecken...mehr

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